Mine Pioch Farrus

  • nächste Stadt: Montpellier / nächster Ort:Cabrières
  • GPS: 43.57963,3.37161
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Kupfer
  • Weiteres: Fördermenge keine Angaben / Besichtigung nur nach Vereinbarung

Die Mine Pioch Farrus ist eine der ältesten Kupferminen Südfrankreichs. Schon vor knapp 5000 Jahren wurde hier nachweislich Kupfer abgebaut. Die Mine liegt knapp oberhalb des kleinen Dorfs Cabrieres und ist auf einer gut befahrbaren Piste leicht zu erreichen.


Mine Font de Arques

Nach meiner Pleite vom Vortag (siehe Mine Font de Arques) war ich optimistisch  endlich wieder fündig zu werden. Die Position des Minenzugangs war bekannt und eine befahrbare Piste führt direkt zum Zugang.

  • nächste Stadt: Montpellier / nächster Ort:Cabrières
  • GPS: 43.57963,3.37161
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Kupfer
  • Weiteres: Fördermenge keine Angaben / Besichtigung nur nach Vereinbarung

Die Mine Pioch Farrus ist eine der ältesten Kupferminen Südfrankreichs. Schon vor knapp 5000 Jahren wurde hier nachweislich Kupfer abgebaut. Die Mine liegt knapp oberhalb des kleinen Dorfs Cabrieres und ist auf einer gut befahrbaren Piste leicht zu erreichen.


Mine Font de Arques

Nach meiner Pleite vom Vortag (siehe Mine Font de Arques) war ich optimistisch  endlich wieder fündig zu werden. Die Position des Minenzugangs war bekannt und eine befahrbare Piste führt direkt zum Zugang.

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Aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Denn es ist Freitag Nachmittag, es ist August(alle sind im Urlaub) und der einzige Zugang ist verschlossen. Ja, was nun? Nach 2 Stunden unterwegs im Dorf, auf der Suche nach Verantwortlichen und einem Schlüssel, werfe ich das Handtuch. Allerdings nicht ohne vorher noch einen letzten Versuch unternommen zu haben. Ich fahre zur Mine zurück, parke mein Auto ein und sondiere im möglichen Stollenverlauf das unwegsame Gelände. Nicht selten führt ein Erdfall oder Felssturz weiter, wie ich in der Vergangenheit oft feststellen konnte.

aktuelle Fotos[11] ⇓

Nach einer halben Stunde werde ich fündig. Vor mir taucht ein vergitterter Zugang zu einer steil abfallenden Höhle auf. Das Hindernis ist schnell überwunden und es geht abwärts aber letztendlich nicht weiter. Ich befinde mich nun einer natürlichen Felskammer. Am Boden ist ein Metallgitter eingelassen. Direkt über dem Stollen denke ich. Im Schein der Lampe sieht das wie ein enger Lüftungsschacht aus. Ob er in der Mine endet? Ich schätze schon, also ein möglicher Zugang. Das Niveau des Sollen dürft nicht mehr als etwa 10 - 20 m unter mir liegen. Allerdings ist das Gitter ohne Beschädigung nicht so einfach zu entfernen. Ich nehme Abstand und halte mich an die alte Regel, bei Erkundungen dieser Art nach Möglichkeit nichts zu beschädigen oder zu entfernen und setze die Kupfermine auf meine „To-do-Liste“.


Lokalisierung : Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]