Mine La Loubatière

  • nächste Stadt: Carcassonne / nächster Ort:Lacombe
  • GPS: 43.404478, 2.255123
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Blei, Zink und Silber
  • Weiteres: Fördermenge 48 000 t Blei, 7 700 t Zink et 65 t Silber / extrem einsturzgefährdet

Die Mine La Loubatière liegt etwa 35 km nördlich von Carcassonne in den schwarzen Bergen. Knapp 2 km hinter Lacombe biege ich von der D53 im Tal auf eine Piste ab.


Mine Font de Arques

Nach weiteren 100 m parke ich meinen VW-Bus unter einem Baum im Schatten. Hier irgendwo soll sich die Mine befinden. Bereits 1962 wurde die Förderung eingestellt und das Bergwerk wurde geschlossen. Einst wurden hier Blei, Zink und Silber abgebaut.

  • nächste Stadt: Carcassonne / nächster Ort:Lacombe
  • GPS: 43.404478, 2.255123
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Blei, Zink und Silber
  • Weiteres: Fördermenge 48 000 t Blei, 7 700 t Zink et 65 t Silber / extrem einsturzgefährdet

Die Mine La Loubatière liegt etwa 35 km nördlich von Carcassonne in den schwarzen Bergen. Knapp 2 km hinter Lacombe biege ich von der D53 im Tal auf eine Piste ab.


Mine Font de Arques

Nach weiteren 100 m parke ich meinen VW-Bus unter einem Baum im Schatten. Hier irgendwo soll sich die Mine befinden. Bereits 1962 wurde die Förderung eingestellt und das Bergwerk wurde geschlossen. Einst wurden hier Blei, Zink und Silber abgebaut.

0

      FOTOS & WEITERLESEN ➠


Ich packe meine Ausrüstung zusammen und dann geht es ins Gelände. Kein Weg oder Pfad führt zur Position, die mir das GPS auf meinem Smartphone anzeigt. Also geht es querbeet durchs Gestrüpp eine Senke hinab. Nach kurzer Zeit tauchen erste Hinterlassenschaften auf, die mir signalisieren, dass die Mine nicht mehr weit entfernt sein kann. Und dann, taucht versteckt zwischen Büschen und Sträuchern ein zugemauerter Tunnel auf..

aktuelle Fotos[15] ⇓

Im mittleren Abschnitt ist die Mauer aufgebrochen und ein Zugang in den Stollen scheint möglich. Das ganze Gelände macht einen ungesunden Eindruck und ein erster Blick in den Stollen hinterlässt einen leicht gruseliges Gefühl. Die Konstruktion macht einen sehr fragilen Eindruck. Ich quetsche mich durch eine enge Lücke zwischen Schutt und Steinen und befinde mich dann im Stollen. Vor mir hängen mehrere verrostete Eisenträger, die die Decke abstützen, stark durch. Mehrere Träger sind geborsten und riesige Felsbrocken scheinen jeden Augenblick in den Tunnel zu stürzen. Die Wände bestehen aus Beton und machen einen etwas solideren Eindruck. Nach kurzer Zeit gelange ich in eine gewaltige Einbruchszone.

Ich befinde mich nun am Rand einer Senke, wieder unter Tageslicht. Gegenüber in der Kuhle geht es weiter. OK, denke ich. Bevor ich mich in den zweiten Abschnitt begebe, werde ich das Gelände besser oberirdisch weiter erkunden. Bereits der erste Abschnitt der Mine verlief nur wenige Meter unter der Erdoberfläche. Und ja, der weitere Stollenverlauf ist leicht zu erkennen. Vor mir wird ein langer Graben sichtbar. Hier wird sichtbar, wo der unterirdisch Teil der Mine einst verlief. Das war es also, wird mir klar. Allerdings frage ich mich, wieso hier überhaupt ein Stollen angelegt wurde, der nur knapp wenige Meter über eine lange Strecke unter der Erdoberfläche verläuft. Genauso gut hätte man die Erze und Mineralien auch im Tagebau fördern können. Das alles macht wenig Sinn. Möglicherweise ist mir auch etwas Entscheidendes entgangen. Anhand der angegebenen Fördermengen kann das hier bestenfalls nur ein kleinerer Abschnitt des Bergwerks gewesen sein. Allerdings lassen sich auch im weiteren Umfeld keine weiteren Abschnitte oder Zugänge zur Mine mehr entdecken.


Lokalisierung : Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]