Minen bei Rennes les Bains

  • nächste Stadt: Carcassonne
  • GPS: 42.919915, 2.320039 / +42° 55' 11.69", +2° 19' 12.14"

Schon in der Römerzeit wurde in der Gegend um Rennes les Bains, das früher Montferrand de Bains hieß, Gold und Silber in den umliegenden Bergen abgebaut. Die Römer entwickelten hier zu ihrer Zeit eine ausgedehnte Infrastruktur.


Rennes les Bains


Sie legten Verbindungsstraßen an (Cassini Karte) und betrieben in Bains ein Thermalbad.
Noch heute zeugen Spuren und alte, teilweise zerfallene Stollen in den Hängen des Cardou und im Tal der Blanque von ihren Bergbautätigkeiten. Gegen Anfang des Mittelalters waren diese Vorkommen jedoch erschöpft. Nachforschungen aus dem 17. Jahrhundert von Lamoignon de Basville (Bergbauingenieur) ergaben, dass in den Bergen Cardou und im Roque Negre Kupfer, Blei und Silber abgebaut worden.

  • nächste Stadt: Carcassonne
  • GPS: 42.919915, 2.320039 / +42° 55' 11.69", +2° 19' 12.14"

Schon in der Römerzeit wurde in der Gegend um Rennes les Bains, das früher Montferrand de Bains hieß, Gold und Silber in den umliegenden Bergen abgebaut. Die Römer entwickelten hier zu ihrer Zeit eine ausgedehnte Infrastruktur.


Rennes les Bains


Sie legten Verbindungsstraßen an (Cassini Karte) und betrieben in Bains ein Thermalbad.
Noch heute zeugen Spuren und alte, teilweise zerfallene Stollen in den Hängen des Cardou und im Tal der Blanque von ihren Bergbautätigkeiten. Gegen Anfang des Mittelalters waren diese Vorkommen jedoch erschöpft. Nachforschungen aus dem 17. Jahrhundert von Lamoignon de Basville (Bergbauingenieur) ergaben, dass in den Bergen Cardou und im Roque Negre Kupfer, Blei und Silber abgebaut worden.

0

      FOTOS & WEITERLESEN  ➠        

aktuelle Fotos[8] ⇓

Er spricht auch von Gerüchten über alte Gold- und Silberminen am Mont Blanchefort. Ein Zitat: "Ob die Minen nun erschöpft sind oder die Kunst sie zu finden verloren ging, Schätze, wie es sie dort gab, sind vielleicht so versteckt, dass niemand mehr daran denkt, sie zu suchen".

Auf unserer Exkursion suchen wir die Stollenüberreste im Tal der Blanque auf. Die Stollen sind in den blanken Fels geschlagen und der Tunnel auf Bild 5 endet bereits nach wenigen Metern. Der 2. Stollen führt dagegen bedeutend tiefer in das Innere des Berges. Alte Stützpfeiler liegen teilweise verrottet und weggebrochen im Wasser, das sich über eine tiefe Schlammschicht auf dem Boden des Stollens legt.