Mine les Fenals

  • nächste Stadt: Perpignon / nächster Ort: Montgaillard
  • GPS: 42.903885, 2.622421
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Kupfer, Blei und Baryt / Fördermenge keine Angaben [Video]
  • Weiteres: historische Mine in den Corbieres, die bis ins 20.Jahrundert betrieben wurde.

In dem Minenkomplex südlich von Montgaillard befanden sich früher die Zugänge zu zahlreichen alten Minen. An dem Nordhang zum Rau de la Font und am Nordwesthang des Col de la Estebe wurden zahlreiche Zugänge bereits vor einiger Zeit gesprengt.


 
Mine les Fenals

Während am Col de Estebe bis auf einen kurzen Tunnel keine der Minen mehr zugänglich ist, wurde vor kurzem ein Tunnel am Rau de la Font wieder geöffnet.

  • nächste Stadt: Perpignon / nächster Ort: Montgaillard
  • GPS: 42.903885, 2.622421
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Kupfer, Blei und Baryt / Fördermenge keine Angaben [Video]
  • Weiteres: historische Mine in den Corbieres, die bis ins 20.Jahrundert betrieben wurde.

In dem Minenkomplex südlich von Montgaillard befanden sich früher die Zugänge zu zahlreichen alten Minen. An dem Nordhang zum Rau de la Font und am Nordwesthang des Col de la Estebe wurden zahlreiche Zugänge bereits vor einiger Zeit gesprengt.


 
Mine les Fenals

Während am Col de Estebe bis auf einen kurzen Tunnel keine der Minen mehr zugänglich ist, wurde vor kurzem ein Tunnel am Rau de la Font wieder geöffnet.

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Dieser Tunnel war im Gegensatz zu den anderen Anlagen lediglich zugemauert. Direkt am Weg, hinter einer Erdaufschüttung verborgen, geht es abwärts in den Untergrund. Nach wenigen Metern versperrt eine gemauerte Wand den weiteren Tunnelverlauf. Vor einiger Zeit wurden hier ein paar Steine aus der Wand herausgebrochen.

aktuelle Fotos[24] ⇓

Nachdem ich mich mit meiner Ausrüstung durch den schmalen Durchlass gequetscht habe, geht es in einen völlig intakten Tunnel weiter geradeaus. Auf rechter Seite sind nach jeweils 10 m Zahlen mit aufsteigender Reihenfolge aufgetragen. In dem mittleren Tunnelabschnitt befinden sich zahlreich Graffiti an den Wänden. Unter andern auch die Jahreszahl 1955. An der Tunneldecke haben sich in den Jahren vereinzelt Tropfsteine gebildet.

Nach etwa 90 Metern tauchen auf linker Seite dann Steinaufschichtungen auf. Vermutlich hat man sich hier nicht mehr die Mühe gemacht die Steine abzutransportieren. Nach weiteren knapp 30 Metern ist die Decke des Tunnels dann eingestürzt. Der Tunnel verlässt hier den Felsen und stößt in Erdreich vor.
Die Abraumhalde etwa 200 m westlich gibt Auskunft über die geförderten Rohstoffe. In dieser Mine wurde Kupfer, Blei und Baryt gefördert. Über die Fördermengen lassen sich leider keine Angaben machen.

Das Video hierzu auf unserem Youtube Channel...

Lokalisierung: Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]