Nordrhein-Westfalen | Kultplätze [24]
Balver Höhle
Balver Höhle
- GPS: [51.339154, 7.871944 ]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Iserlohn | nächster Ort: Balve
- Typ: Höhle
- Nutzung: 24.000 J. v. Chr. bis Mittelalter
- Informationen: Die Höhle wurde bereits von Neandertalern aufgesucht. Um 10.000 v. Chr. lagerten dann Rentierjäger vor dem Höhlenportal. Auch in römischer Zeit bis zum Mittelalter wurden die Grotten genutzt. Ausgrabungen belegen weiter, dass hier in der Eisenzeit auch kultische Begräbnisriten erfolgten.
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Fotos [6] aus den Jahren 1997 & 2016:
Bollerbornquelle
Bollerbornquelle
- GPS: [51.762325, 8.956381]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Paderborn | nächster Ort: Altenbeken
- Typ: Quelle
- Erwähnung: im Zusammenhang mit der Irminsul
- Informationen: Es wird berichtet, dass Karl der Große nach der Einnahme der Eresburg (772) zur Weser vorrückte und zwischen Kleinenberg und Willebadessen lagerte, wo noch jetzt die Karlschanze an ihn erinnert. Hier weilte er drei Tage und zerstörte die Irminsul. Wegen der Dürre und Trockenheit aller Quellen erlitt das Heer großen Durst. Da trat plötzlich an dieser Stelle eine Quelle hervor, sodass sich das Heer „satt“ trinken konnte. Die Quelle hat des Weiteren eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung. Laut Ortschronik fand in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100-jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen statt. In feierlicher Prozession zog man zum Bollerborn und errichtete über der Quelle ein hölzernes Kreuz. Im Jahr 1877 wurde dieses Kreuz durch ein der örtlichen Eisenhütte gegossenes Eisenkreuz ersetzt und am Fuß eine Eisenplatte mit einer Inschrift angebracht.
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Fotos [10] aus den Jahren 1997 und 2024:
Bruchhäusersteine
Bruchhäusersteine
- GPS: [51.322544, 8.546411]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Brilon | nächster Ort: Bruchhausen
- Typ: Felssiedlung
- Nutzung: 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr .
- Informationen: Ein Steinhammer und eine Hammeraxt vom Feldstein belegen, dass Menschen den Ort bereits in der Jungsteinzeit aufsuchten, vermutlich zur saisonalen Weidenutzung. Einzelne Keramikscherben aus dem 9. bis 8. Jahrhundert v. Chr. zeigen eine Nutzung im Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit an. Neue Ausgrabungen im Jahr 2025 haben die Bedeutung des Ortes als eisenzeitliche Kultstätte untermauert. Das Plateau zwischen den Felsen war in der Eisenzeit (ca. 6. bis 1. Jahrhundert v. Chr.) durch ein komplexes System aus Wällen und Gräben befestigt. Jüngste Untersuchungen der LWL-Archäologie für Westfalen haben spektakuläre Hinweise auf Kulthandlungen geliefert. Direkt auf dem Gipfel des Feldsteins wurden sorgsam abgelegte Gegenstände gefunden, darunter zwei eiserne Beilklingen. Es wurden Ansammlungen von speziell abgebautem Quarz, ein Klopfstein und eine Steinplatte zum Zerkleinern entdeckt. Archäologen deuten dies als rituelles Zertrümmern von weißem Quarz, das vermutlich als Opfergabe diente. Frühere Sondengängerfunde wie ein Hohlbuckelarmring am Goldstein stützen die These von rituellen Deponierungen (Opfergaben) an markanten Felsformationen.
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Fotos [2] aus den Jahren 1997 und 2022:
Druidenstein
Druidenstein
- GPS: [50.794947, 7.910369]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Siegen | nächster Ort: Betzdorf
- Typ: Basaltfelsen
- Nutzung: Frühzeit bis Mittelalter
- Informationen: Der 20 m hohe Druidenstein liegt in einem Waldstück in der Nähe von Siegen. Angeblich handelt es sich bei diesem einzigartigen Basaltkegel um einen ehemaligen Kultplatz der Kelten. Verschiedentlich wird auch angenommen, dass die Chatten in späterer Zeit den Felsen kultisch nutzten. Der Kegel wird seit seiner Christianisierung von einem Kreuz gekrönt und ist heute Bestandteil eines Kreuzweges und beliebtes Ziel für Wallfahrten.
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Fotos [6] aus dem Jahr 2018:
Eresburg
Eresburg
- GPS: [51.452683, 8.851815]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Paderborn | nächster Ort: Obermarsberg
- Typ: Burg
- Nutzung: Frühzeit bis Mittelalter
- Informationen: Auf dem Berg fanden sich Spuren, die darauf hindeuten, dass sich hier schon zu vorgeschichtlicher Zeit Menschen aufgehalten haben. Ausgrabungen in der Nähe der heutigen Stiftskirche ergaben auch Hinweise auf Gräben, Wälle und Pfosten. Die Radiokohlenstoffdatierung deutet auf deren Ursprung in der vorrömischen Eisenzeit hin: Danach stammt das Holz der Pfosten von Bäumen, die zwischen 420 und 370 v. Chr. zu datieren sind. Bei der Eresburg befand sich möglicherweise die Irminsul, eines der höchsten Heiligtümer der Sachsen. Die Formulierungen in den Annales regni Francorum (Fränkische Reichsannalen) zum Jahr 772 legen nahe, dass sich die Irminsul entweder auf der Eresburg oder in deren Nähe befunden haben könnte.
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Fotos [31] aus den Jahren 2023:
Externsteine
Externsteine
- GPS: [51.868867, 8.917040]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Paderborn | nächster Ort: Horn
- Typ: Felsformation
- Nutzung: 10.000 v. Chr. - Mittelalter
- Informationen: Bei Ausgrabungen im Umfeld der Felsen wurden archäologische Funde aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) und der Mittelsteinzeit freigelegt. Ob sich hier einst ein Heiligtum der Sachsen befunden hat, ist ungewiss. Einen archäologischen Befund hierzu gibt es jedenfalls nicht. Das Felsrelief und die Höhlenkammern sollen aus dem frühen Mittelalter stammen. Neuere Untersuchungen in einer der Felskammer weisen auf eine frühere Nutzung der betreffenden Kammer hin. Wenige Kilometer von hier liegt ein Kultstein im Leistrupper Wald.
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Fotos[28] aus den Jahren 1997 & 2016:
Felsbild am Wittekindsberg
Felsbild am Wittekindsberg
- GPS: [52.24466,8.89312]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Minden | nächster Ort: OT Barkhausen
- Typ: Felsrelief
- Erstellung: ca. 12. Jahrhundert
- Informationen: Die plastisch hervorgehobene Reliefdarstellung an einer Felswand westlich des Kaiser-Wilhelm-Denkmals zeigt eine weibliche Person, mit in den Hüften gestützten Armen, und wird in das 12.-13. Jh. datiert. Das Relief wurde im Jahre 1912 im Zuge der Erschließung des Wandergebietes entdeckt. Auf dem Wittekindsberg befand sich in vorchristlicher Zeit eine der größten Fliehburgen Norddeutschlands. In späterer Zeit wurde im näheren Umfeld eine Einsiedelei aus dem Jahre 993 nachgewiesen, aus der das vom Mindener Bischof Milo gegründete Benediktinerinnen Kloster hervorging.
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Fotos [9] aus dem Jahr 2017:
Große Sloopsteine
Große Sloopsteine
- GPS: [52.32115,7.91108]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Westerkappeln | nächster Ort: Wersen
- Typ: Steingrab
- Erstellung:Trichterbecherkultur etwa 3350 und 2850 v. C.
- Informationen: Von den ursprünglich 3 Steingräbern sind heute nur noch 2 erhalten(Große und kleine Sloopsteine). Die großen Sloopsteine(Bilder unten) bestehen aus einer langen Grabkammer, die von einer steinernen Umfassung umgeben ist. Das 18,5 m lange Steingrab verfügt über eine durchschnittliche Breite von etwa 1,8 m. Im Jahr 2015 wurden bei Grabungen Keramikscherben der Trichterbecherkultur sowie größere Mengen menschlicher Knochenreste freigelegt.
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Fotos [18] aus dem Jahr 2018:
Heilige Quelle und Opferstein
Heilige Quelle und Opferstein
- GPS: [52.466379, 9.105893]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Hannover | nächster Ort: Wasserstrasse
- Typ: Stein und Quelle
- Erstellung: unbekannt
- Informationen: Der Opferstein befindet sich in Wasserstraße, einem Ortsteil von Petershagen im nordöstlichsten Teil Nordrhein-Westfalens. Es handelt sich um einen großen Stein mit zwei eingemeißelten Becken, der laut lokalen Legenden als Opferstätte diente. In der Nähe befindet sich, neben einem alten Friedhof, die als heilig geltende Marklo-Quelle. Der Ort liegt nahe der Weser, nahe der Grenze zu Niedersachsen.
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Fotos [14] aus dem Jahr 2023:
Hohler Stein Kallenhardt
Hohler Stein Kallenhardt
- GPS: [51.436286, 8.402747]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Soest | nächster Ort: Kallenhardt
- Typ: Höhle
- Nutzung: ca. 12.500 v. Chr. und ca. 750 v. Chr. bis zur Zeitenwende
- Informationen: Der Zugang der Höhle führt direkt in eine Halle, mit einer Grundfläche von etwa 30 x20 m. Ein im Süden der Halle befindlicher Nebengang führt nach etwa 12 m zu einem tieferliegenden, weiteren Eingang. Grabungsergebnisse zeugen von mehreren Nutzungsphasen während der ausgehenden Altsteinzeit vor knapp 12.500 Jahren. Außerdem wurden zahlreiche Funde aus der vorrömischen Eisenzeit (ca. 750 v. Chr. bis zur Zeitenwende) freigelegt. Wilhelm Bleicher spricht sich in seiner Dissertation über „Die Bedeutung der eisenzeitlichen Höhlenfunde des Hönnetals“ eindeutig für eine kultische Nutzung der Höhle aus. Allerdings wird seine Interpretation hierzu in der modernen archäologischen Forschung etwas kritischer gesehen. Im weiteren Umfeld gibt es zwei weitere Höhlen mit einem archäologischen Befund: die Bilsteinhöhle und die Simon-Tropfsteinhöhle.
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Fotos [17] aus dem Jahr 2020:
Iburg & Corvey
Iburg & Corvey
- GPS: [51.730083, 9.003861]Iburg [51.777930, 9.408805]Corvey
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Höxter | nächster Ort: Bad Driburg
- Typ: Burg & Kloster
- Erstellung: 9. Jahrhundert
- Informationen: Nach dem Sieg über die germanischen Volksstämme wollte Karl der Große die Christianisierung in dem Gebiet durch die Gründung eines Reichsklosters festigen(Corvey). Etwas weiter von hier erhebt sich die Iburg(Sachsenmauer), in der sich vermutlich auch eine Kultstätte(Irminsul) der "Germanen" befunden hat. [I-Burg Bilder 1-13 / Corvey Bild 14]
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Fotos[14] aus dem Jahr 2016:
Kakushöhlen
Kakushöhlen
- GPS: [50.545471, 6.659786]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Euskirchen | nächster Ort: Eiserfey
- Typ: Höhlen(14)
- Nutzung: 12.000 Jahre v. Chr. - Mittelalter
- Informationen: Die Kakushöhlen wurden bereits von den Neandertalern aufgesucht. Um 10.000 v. Chr. lagerten dann Rentierjäger der Ahrensburger Kultur vor den Höhlen. Auch in römischer Zeit bis zum Mittelalter wurden die Höhlen durchgehend genutzt.
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Fotos [18] aus dem Jahr 2015:
Karhofhöhle
Karhofhöhle
- GPS: [51.3695, 7.8704]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Hemer | nächster Ort: Volkringshausen
- Typ: Höhle
- Nutzung: vorrömischen Eisenzeit – ab 800 v. Chr.
- Informationen: Die Karhofhöhle ist 125 m lang, liegt im Karhof-Kalkstein-Massiv im Höhnetal und verfügt über mehrere Eingänge. Abschnitte der Höhle sind heute verschlossen. Bei archäologischen Grabungen im Jahr 1891, unter der Leitung von Emil Carthaus, wurden hier zahlreiche Gefäße aus der vorrömischen Eisenzeit geborgen, die auf eine frühe kultische Nutzung der Höhle deuten könnten.
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Fotos [37] aus dem Jahr 2016:
Karlsschanze und Drudenhöhle
Karlsschanze und Drudenhöhle
- GPS: [51.60446,9.00185]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Paderborn | nächster Ort: Willebadessen
- Typ: Schanzen, Felsen und Höhle
- Nutzung: vorrömischen Eisenzeit – ab 700 v. Chr. ?
- Informationen: Über die Ringwallanlage existieren keinerlei Schriftquellen. Der Name Karlsschanze wurde erst ab dem 17. Jahrhundert verwendet. Früher war die Anlage unter dem Namen Behmburg bekannt. Einer Hypothese zufolge soll es sich bei der Karlsbug (Karl der Große) um die „civitas Helmeri“ des sächsischen Adeligen Bruning handeln. Der Geschichtsschreiber Widukind von Corvey berichtet, dass die Befestigung im Jahr 938 von Eberhard, Herzog von Franken, zerstört wurde. Nur wenig 100 m entfernt von hier befindet sich der Felsen „Fauler Jäger“ unter dem sich die “Gertrudskammer”, auch “Drudenhöhle” befindet. Der Sage nach war die Höhle die Klause der Eremitin Gertrud. Nach anderen Interpretationen soll es sich um sächsisches Naturheiligtum handeln, das von der “Weisen Wala”, einer Druidin bewohnt war.
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Fotos [15] aus dem Jahr 2022:
Leichenhöhle
Leichenhöhle
- GPS: [51.37472,7.85919]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Iserlohn | nächster Ort: Glasshütte
- Typ: Höhle
- Nutzung: vermutlich Bronzezeit
- Informationen: Die Höhle befindet sich in einer Felswand etwa 50 m oberhalb der Straße im Hönnetal. Der Zugang zu der 25 m langen, schlauchartigen Höhle, liegt auf einem kleinen Felsabsatz. Hinter einer engen Passage, am Ende der Höhle, befindet sich eine kleine Felskammer. Hier erfolgte 1891 eine erste Grabung, bei der menschliche Knochen aus der Bronzezeit freigelegt wurden. Bei Folgegrabungen fand man weitere Knochen und Totenbeigaben. Ob es sich bei der Höhle um eine Begräbnisstätte oder einen rituellen Opferplatz gehandelt hat, ist bislang nicht abschließend geklärt.
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Fotos [18] aus dem Jahr 2016:
Leistrupper Wald / Steinsetzungen
Leistrupper Wald / Steinsetzungen
- GPS: [51.92298, 8.96128]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Bad Pyrmont | nächster Ort: Horn-Bad Meinberg
- Typ: Steine
- Nutzung: ca. 1500 v. Chr - Mittelalter
- Informationen: Im Leistrupper Wald befindet sich ein etwa 3500 Jahre altes Steinhügelgrab sowie mehrere Steinsetzungen und ein größerer Steinblock mit künstlichen Vertiefungen. Dieser Steinblock wird im Volksmund auch als Opferstein bzw. als altgermanische Kultstätte bezeichnet. Eine Fundlage zu dem Stein, die diese These stützen könnte, liegt allerdings nicht vor. Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die Externsteine.
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Fotos [9] aus dem Jahr 2016:
Matronen von Nettersheim
Matronen von Nettersheim
- GPS: [50.482282,6.618243 ]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Bad Münstereifel | nächster Ort: Nettersheim
- Typ: Matronen
- Erstellung & Nutzung: 1. bis 4. Jahrh. n. Chr.
- Informationen: Die Görresburg ist ein gallo-römischer Tempelbezirk bei Nettersheim(Heidentempel) und besteht aus mehreren Bauwerken. Die 1909 freigelegte Anlage gehört zu den bedeutendsten Matronen Heiligtümern auf deutschen Boden. Siehe auch Matronen von Pesch und Zingsheim.
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Fotos [16] aus den Jahren 1997 & 2016:
Matronen von Pesch
Matronen von Pesch
- GPS: [50.533710, 6.702840]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Bad Münstereifel | nächster Ort: Pesch
- Typ: Matronen
- Erstellung & Nutzung: 1. bis 4. Jahrh. n. Chr.
- Informationen: Das Matronenheiligtum von Pesch (oft auch als „Heidentempel“ bezeichnet) ist eine der bedeutendsten gallo-römischen Kultstätten in der Eifel. Die Anlage wurde vom 1. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. genutzt und weist mehrere Bauphasen auf. Verehrt wurden hier vor allem die Matronae Vacallinehae, die Schutzgöttinnen des lokalen Stammes der Vacalli. Die Matronen wurden traditionell als Dreiheit dargestellt: zwei Frauen mit großen Hauben und eine jüngere Frau mit offenem Haar in der Mitte. Der Ort diente als Wallfahrtsstätte, an der Pilger Weihesteine und Altäre aufstellten, um den Göttinnen für Schutz, Fruchtbarkeit oder Heilung zu danken. Die heute sichtbaren, konservierten Mauerreste stammen überwiegend aus der Blütezeit um 330 n. Chr.. Dazu gehören: ein klassischer gallo-römischer Tempeltyp mit einem quadratischen Kernbau (Cella) sowie eine Säulenhalle, die vermutlich für kultische Mahle oder als Versammlungsort der Pilger diente. Neben den Matronen wurde im Bereich des Hofes auch der römische Gott Jupiter verehrt. Siehe auch: Matronen von Nettersheim und Zingsheim.
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Fotos [31] aus dem Jahr 2016:
Matronen von Zingsheim
Matronen von Zingsheim
- GPS: [50.502809, 6.651565 ]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Bad Münstereifel | nächster Ort: Zingsheim
- Typ: Matronen-Tempel
- Erstellung & Nutzung: 1. bis 4. Jahrh. n. Chr.
- Informationen: Der Tempelbezirk von Zingsheim(Heidentempel) ist eine gallo-römische Tempelanlage und besteht aus mehreren Bauwerken. Der Tempelbezirk ist deutlich kleiner als der Matronentempel von Pesch oder Nettersheim.
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Fotos [9] aus dem Jahr 2016:
Opferstein bei Hardehausen
Opferstein bei Hardehausen / Kleinenberg
- GPS: [51.56673,8.99280]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Warburg | nächster Ort: Hardehausen
- Typ: Opferstein
- Nutzung: unbekannt
- Informationen: Von der unterhalb verlaufenden Forstpiste führt ein schmaler Trampelpfad zu dem sogenannten Opferstein(einziger Zugang). In dem etwa 15 Kubikmeter mächtigen Sandsteinblock befinden sich zahlreiche Vertiefungen, in denen auch heute noch „Opfergaben“ abgelegt werden(siehe Fotos). Angeblich wurden hier noch bis weit nach der Christianisierung Tieropfer dargebracht. Archäologische Sondierungen sind bis heute nicht erfolgt. Als einer der wenigen Opfersteine mit einer positiven archäologischen Fundlage gilt der Opferstein von Melzingen.
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Fotos [16] aus dem Jahr 2019:
Schalenstein im Staatsforst Schieder
Schalenstein im Staatsforst Schieder
- GPS: [51.8952, 9.13233]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Detmold | nächster Ort: Steinheim
- Typ: Schalenstein
- Erstellung & Nutzung: vermutlich um 2500 v. Chr.
- Informationen: Der knapp 1 m hohe und 3,50 m lange Stein weist an seiner Oberfläche etwa 70 schalenförmige Vertiefungen auf und gehört somit zur Gruppe der Schalensteine. Bei archäologischen Sondierungen wurden in seinem direkten Umfeld diverse Tonscherben freigelegt, die sich in die Jungsteinzeit, beziehungsweise in die Bronzezeit datieren lassen. Außerdem wurden am Hang mehrere niedrige, künstliche Terrassen lokalisiert. Der Schalenstein befindet sich nach Fundlage möglicherweise noch an seiner ursprünglichen Position am südwestlichen Hang des Bennerberges.
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Fotos [9] aus dem Jahr 2017:
Steinkreis bei Oberdollendorf
Steinkreis bei Oberdollendorf
- GPS: [50.702481, 7.190086]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Bonn | nächster Ort: Oberdollendorf
- Typ: Steinkreis
- Erstellung: unbekannt
- Informationen: Der Steinkreis befindet sich oberhalb von Oberdollendorf und besteht aus 18 Steinen sowie einem 19. Stein etwas abseits gelegen. Der Steinkreis verfügt über einen Radius von etwa 11 m. In den Akten des rheinischen Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinischen Landesmuseum Bonn gibt es keinerlei Hinweise auf den Steinkreis. Auch über das Alter gibt es keine konkreten Hinweise. Angeblich wurde er erst in neuerer Zeit freigelegt.
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Fotos [10] aus dem Jahr 2017:
Varnenum
Varnenum
- GPS: [50.729603, 6.193596]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Aachen | nächster Ort: Kornelimünster
- Typ: Tempel
- Erstellung: ab 70 v. Chr.
- Informationen: Das Varnenum ist ein gallo-römischer Tempelbezirk bei Kornelimünster dessen Gründung und erste Bauperiode in der Zeit um Christi Geburt angesetzt wird. Um 70 n. Chr. wird die Tempelanlage durch einen Brand zerstört. Der Bericht des Ausgräbers Max Schmid-Burgk erwähnt drei Umgangstempel, wobei einer dieser Tempel auf den Fundamenten eines älteren errichtet war. Die erhaltenen Fundamente der Tempel und einiger Nebengebäude wurden 1989 restauriert und bis zu einer Höhe von rund einem Meter wieder aufgemauert. Auskunft über die verehrten Götter gaben drei gefundene Bronzetäfelchen, die als Votivgaben zu betrachten sind. Auf ihnen werden der Gott Varneno und die Göttin Sunuxal genannt.
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Fotos [14] aus dem Jahr 2025:
Velmerstot
Velmerstot
- GPS: [51.83335,8.95422]
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- nächste Stadt: Horn | nächster Ort: Veldrom
- Typ: Felsen
- Erstellung: unbekannt
- Informationen: Die südliche Preußische Velmerstot ist mit einer Höhe von 464 m der höchste Berg des Eggegebirges. In der Gipfelregion befinden sich zahlreiche große Sandsteinquader. Hier steht ein 1,6 m hoher Obelisk aus Sandstein, der neben der Jahreszahl „1916“ unter anderem die Inschrift „Komm gern zu mir, doch schone mich, denn alles hier geschah für dich“ trägt. Ob und wann dieser Ort in früher Zeit möglicherweise kultisch genutzt wurde ist unklar.
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Fotos [18] aus dem Jahr 2019:


















































































































































































