Portal zu den Corbieres & Cevennen

  • nächste Stadt: Limoux / nächster Ort: Bugarach [Geoportail]
  • GPS: 42.862416, 2.369118 / +42° 51' 44.70", +2° 22' 8.82" [20m]
  • Voraussetzungen: es sind sehr gute Kletterkenntnisse erforderlich
  • Ausrüstung: nach 100 m wird zwingend eine Kletterausrüstung benötigt

Die Entdeckung der Höhle erfolgte relativ spät im Jahr 1998 durch Christian Raynaud. Dann, ab 1999, erfolgte eine erste systematische Erforschung dieses komplexen Höhlensystems.


Buffo Fret

Im Zuge dieser Erkundungen(bisher knapp 5 km)wurden auch die Leitern im Fels- und Höhlenbereich installiert. Die Erforschung der Höhle dauert bis heute an. Am frühen Nachmittag beginnen wir unseren Aufstieg zum Bugarach. Ohne Weg und ohne Pfad bewegen wir uns in einem Bachbett auf die Steilwand zu.

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Nach einer halben Stunde haben wir die erste Etappe geschafft.Wir stehen vor der steil aufragenden Felswand des Pech Bugarach. Hier ist eine Leiter und ein Sicherungsseil angebracht.

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Im oberen Bereich des Felskessels liegt dann der Höhlenzugang. Aus dem Eingang bläst uns ein starker Windzug entgegen. Ein gutes Zeichen. Udo klettert durch den engen Zugang zu einer Leiter voraus. Ich folge und lasse an einem Seil meine Ausrüstung ab. Dann stehen wir in einem zugigen Felsschlot, von dem zwei Gänge weiter in die Tiefe führen. Nachdem klar wird, dass die Abzweigung links nach kurzer Zeit endet, biegen wir rechts in eine enge Felsröhre ab.

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Als wir durch die enge Röhre klettern verringern wir den Durchmesse durch unsere Anwesenheit weiter. Der starke Luftzug verwandelt sich in einen Sturm. Dreck und kleine Steine fliegen mir entgegen. Nach 20-30m weitet sich die Röhre zu einem hohen Abschnitt. Links geht es in eine steil abfallende Galerie, die irgendwann endet. Rechts geht es durch eine schmale Öffnung am Boden in ein weiteres Systemr. Große Zapfen hängen von der Decke, die verschiedentlich bis auf den Boden reichen(Bilder oben). Wasserlachen reflektieren unser Scheinwerferlicht und verleihen der riesigen Galerie märchenhafte Züge.
Die Höhle gestaltet sich immer eindrucksvoller und die Galerien scheinen sich endlos dahin zu ziehen.

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Wir befinden uns nun in einer großen Halle. An der Rückwand führt ein Führungsseil in die Höhe, das in etwa 8-9 m Höhe in einen weiteren Stollen mündet. Ab hier geht es ohne Kletterausrüstung nicht mehr weiter.

Copyright Fotos: by Peter Ernst und Udo Vits

Lokalisierung :Udo Vits / Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Udo Vits - Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]

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