Minen Albas / Lacamp 2

  • nächste Stadt: Perpignan / nächster Ort: Albas [Geoportail]
  • GPS: es werden keine GPS-Daten angegeben
  • geförderte Rohstoffe: Eisen / Fördermenge keine Angaben
  • Weiteres: Galerie Fosses F7?

Oberhalb von Albas, auf dem Plateau de Lacamp, befanden sich einstmals zahlreiche kleinere und größere Minen. Heute sind diese Minen fast alle verschlossen oder nicht mehr auffindbar. Im Sommer 2019 bin ich auf das Plateau zurückgekehrt, um dort einen Teil dieser verschollenen Minen zu lokalisieren.


Albas-Lacamp

Das Plateau ist unübersichtlich und Bäume und dichtes Buschwerk versperren die Sicht. Ohne exakte Koordinaten mit GPS-Unterstützung, ein Unterfangen mit zweifelhaften Ausgang. Doch ich bin gut vorbereitet, habe Zeit und schreite optimistisch zur Tat. Wie schon in der Vergangenheit erweisen sich die Daten vom BRGM auch diesmal vielversprechend. Nachdem ich mein Auto sicher eingeparkt habe, um weitere Zwischenfälle mit der Polizei zu vermeiden(siehe Bericht zu der letzten Mine), schlage ich mich querfeldein durch die Büsche. Auf dem Weg zur ersten Position erlebe ich dann auf halber Strecke eine echte Überraschung.

  • nächste Stadt: Perpignan / nächster Ort: Albas [Geoportail]
  • GPS: es werden keine GPS-Daten angegeben
  • geförderte Rohstoffe: Eisen / Fördermenge keine Angaben
  • Weiteres: Galerie Fosses F7?

Oberhalb von Albas, auf dem Plateau de Lacamp, befanden sich einstmals zahlreiche kleinere und größere Minen. Heute sind diese Minen fast alle verschlossen oder nicht mehr auffindbar. Im Sommer 2019 bin ich auf das Plateau zurückgekehrt, um dort einen Teil dieser verschollenen Minen zu lokalisieren.


Albas-Lacamp

Das Plateau ist unübersichtlich und Bäume und dichtes Buschwerk versperren die Sicht. Ohne exakte Koordinaten mit GPS-Unterstützung, ein Unterfangen mit zweifelhaften Ausgang. Doch ich bin gut vorbereitet, habe Zeit und schreite optimistisch zur Tat. Wie schon in der Vergangenheit erweisen sich die Daten vom BRGM auch diesmal vielversprechend. Nachdem ich mein Auto sicher eingeparkt habe, um weitere Zwischenfälle mit der Polizei zu vermeiden(siehe Bericht zu der letzten Mine), schlage ich mich querfeldein durch die Büsche. Auf dem Weg zur ersten Position erlebe ich dann auf halber Strecke eine echte Überraschung.

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Vor mir im Gelände taucht plötzlich eine mehrere Meter lange Felsspalte auf. Die Büsche in diesem Bereich sind geschnitten, sonst hätte ich die Felsspalte glatt übersehn. Unten, auf rechter Seite führt ein Durchgang in den Untergrund. Ich klettere vorsichtig in den Zugangsbereich vor und befinde mich dann tatsächlich in einer alten Mine. Die Mine ist weder beim BRGM gelistet, noch auf irgendwelchen Karten eingezeichnet. Ein echter Zufallsfund.

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Am Ende einer höhlenartigen Kammer geht es dann weiter abwärts. Natürliche Hohlräume und künstliche Tunnel gehen fließend ineinander über. Am Ende eines Tunnels führen dann in den Fels geschlagene Treppenstufen weiter abwärts. Kammern, kleinere Hallen wechseln sich ab. Vermutlich handelt es sich bei dieser Mine, um eine jener Minen, die den hiesigen Bewohnern einen Zugewinn zu ihren Arbeiten außerhalb des landwirtschaftlichen Betriebs ermöglichten. Mit Sicherheit waren nicht alle Minen angemeldet und verfügten über eine reguläre Konzession.

Lokalisierung: Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]