Portal zu den Corbieres & Cevennen

  • nächste Stadt: Couiza / nächster Ort: Rouvenac [Geoportail]
  • GPS: 42.933545, 2.155915‎ / +42° 56' 0.76", +2° 9' 21.29" [5m]
  • geförderte Rohstoffe: Gips (Calciumsulfat) / Fördermenge ca. 2.000 t [Video]
  • Weiteres: Schilder vor Ort geben Auskunft.

Wenige km von Rouvenac entfernt befindet sich die gigantische Kaverne einer unterirdischen Gips-Mine.

Mine Fa

Wie geologischem Kartenmaterial zu entnehmen ist, war und ist die Gegend um Rennes le Chateau (Richtung Westen) reich an Gipsvorkommen.

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Bis Anfang des letzten Jahrhunderts existierten hier zahlreiche Minen, in denen das Mineral abgebaut wurde. Über einen steil abfallenden Geröllabschnitt gelangt man tief im Berg zu der Förderzone. Die gigantische kuppelförmige Halle wird von einem knapp 3-4 Meter durchmessenden natürlichen Pfeiler getragen, den man in der Abbauzone aus statischen Gründen stehen gelassen hat.

[bbgal=fa]Mine bei Rouvenac [bbgal=fa]Mine bei Rouvenac [bbgal=fa]Mine bei Rouvenac [bbgal=fa]Mine bei Rouvenac [bbgal=fa]Mine bei Rouvenac [bbgal=fa]Mine bei Rouvenac

Die ovale Halle hat einen Durchmesser von etwa 50-60 Meter und eine durchschnittliche Höhe von 15 Meter. Im hinteren Abschnitt führte ein heute verstürzter Tunnel weiter. Der Boden der Halle ist mit Gesteinsbrocken und Schutt bedeckt.

Etwas abseits vor der Mine, auf einem angrenzenden Feld, steht die Ruine einer alten Mühle, in der die Mineralbrocken zerkleinert wurden. Eine hier aufgestellte Hinweistafel liefert weitere Informationen. Über ein heute nicht mehr vorhandenes Schienensystem wurde der Gips in Loren aus der Mine hier angeliefert. Etwa 400m entfernt öffnet sich in Hanglage der heutige Zugang zu der alten Mine.

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Lokalisierung : Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]

 

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