Mine bei l' Ausina

  • nächste Stadt: Limoux / nächster Ort: Alet-les-Bains[Geoportail]
  • GPS: keine Angaben
  • geförderte Rohstoffe: Phosphate
  • Weiteres: Phosphatmine mit einem Stollen / möglicherweise existieren noch weitere Zugänge

Im Sommer 2019 bin ich wieder zurück in den Corbieres. Bereits 4 Jahre zuvor war ich zusammen mit Udo auf der Suche nach einer Grotte zwischen Alet-les-Bains und Limoux im Gelände unterwegs gewesen (Bilder 1-4).


Mine Ausina


Die Grotte haben wir damals zwar nicht gefunden, doch in dieser Gegend soll eine wenig dokumentierte alte Mine liegen.

  • nächste Stadt: Limoux / nächster Ort: Alet-les-Bains[Geoportail]
  • GPS: keine Angaben
  • geförderte Rohstoffe: Phosphate
  • Weiteres: Phosphatmine mit einem Stollen / möglicherweise existieren noch weitere Zugänge

Im Sommer 2019 bin ich wieder zurück in den Corbieres. Bereits 4 Jahre zuvor war ich zusammen mit Udo auf der Suche nach einer Grotte zwischen Alet-les-Bains und Limoux im Gelände unterwegs gewesen (Bilder 1-4).


Mine Ausina


Die Grotte haben wir damals zwar nicht gefunden, doch in dieser Gegend soll eine wenig dokumentierte alte Mine liegen.

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Nach ausführlicher Recherche und weiteren Informationen von Harold, bin ich nun vor Ort. Die Mine soll über mindestens einen, heute noch zugänglichen Stollen, im Abschnitt l‘Ausina verfügen. Der fragliche Geländeabschnitt ist nicht gerade klein und befindet sich an einem unwegsamen Berghang.  

aktuelle Fotos[16] ⇓

Zuerst folge ich längere Zeit einem Trampelpfad um auf das Gleisbett zu gelangen. Danach geht es auf den Schienen weiter. Irgendwo soll es von hier aus, steil den Berg hinauf, zur Mine gehen. Weder ein Weg noch Trampelpfad ist in Sicht. Nach ca. 30 Minuten habe ich den Einsprungpunkt endlich lokalisiert.

Zwischen Gestrüpp und Bäumen entdecke ich in dem extrem steilen Gelände oberhalb des Gleisbetts die Reste eines alten Stahlseils. Von hier aus geht es immer weiter bergauf. Nach einiger Zeit erreiche ich einen zugewachsenen Felskessel. Im hinteren Abschnitt ist dann der Tunnelzugang zu erkennen.

Der Tunnel ist gut zugänglich, befindet sich am Fuß einer Felswand und verläuft über eine länger Strecke relativ geradeaus. Danach knickt der Tunnel links ab. Nach weiteren Metern endet der Stollen dann. Der Boden ist mit Geröll und feinen Schutt bedeckt. Zu früherer Zeit soll hier hauptsächlich phosphathaltiges Mineral abgebaut worden sein. Über die Fördermenge und weitere geförderte Mineralien ist nichts bekannt. Es scheint kaum konkrete Informationen zu dieser Mine zu geben. Es ist auch nicht ausgeschlossen, das sich hier noch weitere Zugänge verbergen.


Lokalisierung : Peter Ernst mit freundlicher Hilfe von Harold
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]