Font de Arques

  • nächste Stadt: Montpellier / nächster Ort:Villeneuvette
  • GPS: 43.6015,3.3920
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Baryt
  • Weiteres: Fördermenge ?

Von der D 908 biege ich auf die D 15 ab und erreiche kurze Zeit später die Zugangspiste zur Mine. Bei meiner Recherche ist es mir gelungen, einen Plan über das komplette Stollensystem der Mine aufzutreiben.


Mine Font de Arques

Die Ausdehnung des Stollensystems scheint gewaltig und ich kann es kaum erwarten, die Mine zu erkunden.Das einzige Problem scheint lösbar.

  • nächste Stadt: Montpellier / nächster Ort:Villeneuvette
  • GPS: 43.6015,3.3920
  • Karten: Geoportail | GoogleMaps | OSM
  • geförderte Rohstoffe: Baryt
  • Weiteres: Fördermenge ?

Von der D 908 biege ich auf die D 15 ab und erreiche kurze Zeit später die Zugangspiste zur Mine. Bei meiner Recherche ist es mir gelungen, einen Plan über das komplette Stollensystem der Mine aufzutreiben.


Mine Font de Arques

Die Ausdehnung des Stollensystems scheint gewaltig und ich kann es kaum erwarten, die Mine zu erkunden.Das einzige Problem scheint lösbar.

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Auf dem Plan ist zwar der Tunnelverlauf eingezeichnet aber nicht der Zugangspunkt im Gelände. Also alles nur eine Frage der Zeit denke ich, dann werden sich die Dinge schon klären. Die Piste führt in einen großen, relativ unübersichtlichen Steinbruch, in dem sich die Ruinen mehrerer Gebäude befinden. Nach 2-3 Stunden wird mir klar, das in diesem Geländeabschnitt kein Zugangsstollen existiert. Ja vermutlich auch nicht existiert hat, denn hier wurde anscheinend Tagebau betrieben. Bereits im Vorfeld meiner Recherche habe ich diverse Satellitenaufnahmen des Geländes studiert. Schon damals stellte sich mir die Frage, ob sich der Zugangsstollen nicht oberhalb des Steinbruchs im Gelände befindet.

aktuelle Fotos[46] ⇓

Nach einer weiteren Stunde habe ich den Geländeabschnitt über dem Steinbruch erreicht. Zahlreiche tief zugewachsenen Senken, Felsspalten und kleiner Steinbrüche verteilen sich hier über eine größere Fläche. Die Suche gestaltet sich zeitaufwändig. Bis zum späten Nachmittag habe ich in einem Felskessel, an der Abbruchkante, lediglich einen kurzen Stollen entdeckt, der nach wenigen Metern in eine Felskammer mündet(Bilder 25-33). Ich kehre zum Auto zurück, um die Erkundung am nächsten Tag fortzusetzen.

Am nächsten Morgen geht es in dem Gelände über dem Steinbruch weiter. Irgendwann taucht vor mir dann eine alte Förderrampe auf(Bilder 34-37). Unterhalb der Rampe sind weite Geländeabschnitte großflächig eingezäunt. Der Grund dafür wird schnell klar. Weitere zugewachsene Senken und Spalten führen in die Tiefe. Ein eindeutiger Zugang zum Stollensystem scheint aber nicht dabei zu sein. Weiter unten, Richtung Tal, im Quellabschnitt Font de Arques, befindet sich eine Ruine mit diversen gemauerten Auffangbecken. Auch hier kann ich weit und breit keinen Zugangsstollen entdecken(Bilder 38-46). Am Abend des 2. Tages bleibt nur festzustellen, dass ich es nicht in die Zielgerade geschafft habe. Es ist mir nicht gelungen, in das Stollensystem vorzustoßen. Ein Mineraliensammler, den ich dann dort noch treffe, behauptet, dass der Zugang angeblich gesprengt worden sei. Ein aktuelles Video bei Youtube signalisiert allerdings, dass es sehr wohl noch einen Zugang geben muss. Ich werde versuchen die Erkundung später fortzusetzen.


Lokalisierung : Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]