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cham

Im 2.-3. Jahrhundert entstand im Küstenbereich des heutigen Vietnam das Reich der Cham. Die zuerst in Holzbauweise ausgeführten, unter hinduistischen Einflüssen geprägten Tempel, wurden ab dem 8. Jahrhundert mit Backsteinen errichtet. Diese aus Stein errichteten Tempel haben sich bis in heutige Zeit vereinzelt erhalten. Kriegerische Auseinandersetzungen aus der Vergangenheit haben den überwiegenden Teil der Bauwerke zerstört. Schon gegen 950 kam es zu ersten Auseinandersetzung der Cham mit den Khmer. Ein Relief in Angkor Wat (Bayon) zeugt vom diesem Kriegszug.
Auch die im 20. Jahrhundert geführten Indochinakriege trugen dazu bei, dass sich die Bausubstanz der Tempel weiter reduzierte. Den Rest gaben ihnen dann die US-Amerikaner mit Flächenbombardements im Vietnamkrieg. Auch der berühmte 24m hohe, kunstvoll mit Löwen und Elefanten verzierte Turm in My Son, der bei den französisch geführten Ausgrabungen Anfang des 20. Jahrhunderts freigelegt wurde, ist dabei wie zahlreiche andere Tempelanlagen, restlos zerstört worden(Bild links).


Etwa 60km südwestlich von Da Nang, im Urwald verborgen, befinden sich die Überreste des letzten größeren Tempelkomplexes dieser Kultur mit dem Namen My Son. Von den einstmals mehr als 70 Tempeln sind heute noch knapp 20 erhalten. Mehr als 70 Prozent der Anlage wurde im Vietnamkrieg zerstört.
My Son wurde 1999 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Auf unserer Exkursion haben wir den aktuellen Zustand der Gebäude erfasst und werden ihn mit Foto- und Videomaterial auf unserer neuen Website dokumentieren. Außerdem zeigen wir auf der Website: Khuong My, Bang An, Chien Dan sowie das Cham-Museum in Da Nang. Hier geht es zu unserer neuen Website ➞


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Die buddhistische Stätte Dong Duong / Vietnam

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